«Also es geht weiter, das hier ist nur der Anfang!», verklickerte uns Yungblud im Dezember 2020 zum Release seines zweiten Longplayers «Weird!». Und natürlich behielt der hyperaktive, omniinspirierte Sänger recht. Letzten August droppte er die Single «fleabag» und liess uns damit nach jenen Tagen sehen, wo wir alle an Konzerten wieder auf Händen durchs Publikum gleiten können. Dann kam die Ankündigung vom Studio Interscope Films, das bereits die hinreissende Dokumentation «Billie Eilish: The World’s A Little Blurry» produzierte, Yungbluds ersten Kurzfilm in die Welt setzen wird: «Mars» basiert auf dem gleichnamigen Song und erzählt die Geschichte von Transfrau Charlie Acaster, deren Eltern durch den Besuch eines Yungblud-Konzerts lernten, ihre Tochter in ihrer neuen Identität zu akzeptieren und unterstützen.

Im März lud Yungblud in seinem neuen, hochenergetischen Song zu «The Funeral». Im Musikvideo mit dabei: Ozzy und Sharon Osbourne. Kurz danach gab es auch Lob von einem zweiten Rock-Veteranen mit Mick Jaggers Statement, dass Künstler wie Yungblud das Genre frisch beleben. Denn der knallbunte Punk-Pop des Engländers kennt keine Berührungsängste mit fremden Genres und schreit einer jungen Generation mit Themen wie Kapitalismuskritik und dem Aufbrechen heteronormativer Sexualität aus dem schnell schlagenden Herz. Auch das nächste Projekt steht bereits in den Startlöchern: eine Kollaboration mit Willow, Sängerin und Tochter von Schwergewichtsohrfeiger Will Smith.

Doch zunächst mal: Tour nachholen! Endlich. Am 19. Mai spielt Yungblud in der Halle 622 in Zürich. Tickets sind hier erhältlich.